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Helmut Dohrmann – all das Vergängliche

 (hc) Das Werk von Helmut Dohrmann umfasst eine erstaunliche Breite zwischen einem als magisch empfundenen Realismus bis an die Schwelle zur Abstraktion – ohne jemals seinen Verfasser zu verleugnen, denn durch alle Themen hindurch strahlen seine Bilder immer eine große Ruhe und Konzentration aus, sie entschleunigen. Dohrmann, der 1950 in einem kleinen Dorf am Rande des Teufelsmoors bei Bremen als Bauernsohn aufwuchs, erlernte seine künstlerischen Grundlagen von 1973 bis 1977 an der Folkwangschule in Essen. Dohrmanns große Liebe gilt der Natur. Der Künstler aus dem Weserbergland liebt die Details, das gestochen Scharfe – was Wunder also, dass er sich schon früh in der Radierung, diesem präzisen und speziellen Medium des Kratzens, Schabens und Stichelns auf Zink- oder Kupferplatten übte. Mit schier endlos erscheinender Geduld fügt er feinste grafische Aufsprengungen zu einem stimmigen Gesamtbild. In den letzten Jahren hat sich der Schwerpunkt auf die Malerei mit Wasserfarben verlagert. Im Werkzyklus der Schiffswracks feiert der Künstler eine melancholisch überhauchte Orgie auf Rost und Vergänglichkeit (2016 in der ZECHE ZOLLVEREIN in Essen erstmals zu sehen). Der Kunstverein Gruppe 13 zeigt Dohrmann in einer umfassenden Ausstellung mit Arbeiten zu seinen Themen Bäume, Ruinen, Felsen und Steine, Schiffswracks – „all das Vergängliche“ eben. 

Ausstellungseröffnung am Freitag, den 29.03.2019 um 19 Uhr. Galerie der Gruppe 13 im Haus Samson, An der dicken Linde 3 in 33442 Herzebrock-Clarholz. 29.3.2019 bis 12.5.2019 mittwochs/samstags/sonntags von 15 bis 18 Uhr Eintritt frei!

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