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16. Sparkassen Hochsprungmeeting am 06.01.2019

(hc) Für alle Leichtathletikfans aus Herzebrock-Clarholz und Umgebung war der 11. August ein ganz besonderer Tag. An dem Tag sprang der Publikumsliebling Mateuzs Przybylko in Berlin mit 2,35m zum Europameistertitel. Mateuzs der bereits 4x das Sparkassen Hochsprungmeeting in Clarholz gewann, hat zusammen mit den anderen deutschen Leichtathleten bei der EM in Berlin für einen besonderen sportlichen Höhepunkt in 2018 gesorgt und die Sportfans nach der WM Pleite der Fußballer entschädigt. Beim letzten Meeting am 07.01.2018 fehlte Mateuzs Przybylko wegen eines Lehrganges des Nationalteams.

Das Hochsprung interessierte Publikum in Herzebrock-Clarholz hofft natürlich auf die Teilnahme des Europameisters beim 16. Sparkassen Hochsprungmeeting am 06.01.2019. Erste Kontakte zwischen dem Meetingleiter Siggi Klapper und dem für Bayer Leverkusen startenden Pzrybylko haben bereits stattgefunden. Die Entscheidung über einen Start wird aber vermutlich erst kurz vor dem Meeting fallen. Beim letzten Hochsprung-Meeting 2018 sorgten einige andere Athleten für Furore. Beim Hauptspringen der Männer gewann der 23-jährige Dresdener Bastian Rudolf mit 2,16m vor dem eigentlichen Favoriten Douwe Amels aus den Niederlanden der ebenfalls 2,16m übersprang. „Geiler geht’s eigentlich nicht“, schwärmte Bastian Rudolf von dem spannenden Wettkampf, bei dem er seine persönliche Bestleistung einstellte. Für ihn war der Sieg in Clarholz der Auftakt für ein erfolgreiches Jahr: In der Halle steigerte er sich auf 2,20 Meter, und die Freiluftsaison krönte er mit der Bronzemedaille bei der DM in Nürnberg (2,19 m). Bei den Frauen entwickelte sich im Vorjahr ein internationaler Dreikampf um den Sieg. Nikola Strachova (23) aus Tschechien triumphierte mit der persönlichen Bestleistung von 1,84 Meter. Vor der Belgierin Hannelore Desmet schob sich als Zweite mit ebenfalls 1,78 Meter noch Viktoria Gottlieb, ein Talent vom TV Wattenscheid 01. Die 22-Jährige Wattenscheiderin setzte nach dem Meeting in Clarholz zu einem Höhenflug an: Sie wurde Vierte der Hallen-DM in Dortmund mit 1,83 Meter und steigerte sich Ende Mai in Weinheim sogar auf 1,90 Meter. Doch ihr Traum vom EM-Start in Berlin platzte, als sie sich vier Wochen später im Trainingslager in Portgual einen Ermüdungsbruch im linken Sprungfuß zuzog. Mit Chima Ihenetu, einem 17-Jährigern vom SC Neubrandenburg ging beim Sparkassen Hochsprungmeeting noch ein Stern auf. Er steigerte sich als Sieger des U20-Wettbewerbs auf 2,13 Meter und verbesserte damit den Jugend-Meetingrekord von keinem Geringeren als Mateusz Przybylko um einen Zentimeter. Später flog Ihenetu als deutscher Jugend-Hallenmeister sogar über 2,16 Meter, musste sich im Sommer aber wegen Verletzungsproblemen mit 2,11 Meter begnügen.

 

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