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Kunstausstellung der Von-Zumbusch-Gesamtschule

(hc – woe) Seit dem Weihnachstmarktsonntag sind im Heimatmuseum im ehemaligen Herzebrocker Kloster zahlreiche Werke von Schülerinnen und Schülern der Von-Zumbusch-Gesamtschule zu sehen, die im Kunstunterricht der Jahrgänge 5 bis 11 entstanden sind. 

Am 10. Dezember eröffneten der Heimatverein als Gastgeber und die Von-Zumbusch-Gesamtschule die umfassende Schau von Werken aus verschiedenen künstlerischen Sparten und eine ganze Reihe der jungen Künstler gab selbst Erläuterungen zu ihren Arbeitsergebnissen. Heimatvereinsvorsitzender Hans-Hermann Strickmann, der zusammen mit Archivar Karlheinz Buddenborg die Ausstellung aufgebaut hatte, begrüßte die vielen Gäste und stellte heraus, dass diese 63. Ausstellung im Heimatmuseum doch etwas Besonderes ist: „Wir freuen uns besonders, dass unsere Kooperation mit der Herzebrocker Gesamtschule nicht nur, wie in den vergangenen Jahren, den Schülern Gelegenheit gibt, Kunst zu erleben, sondern hier erstmals eigene Ergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit zu zeigen.“ 

Ausstellungskuratorin Birgit Schmalhorst, die seit vier Jahren Kunstlehrerin an der VZG ist, gab in kurzen Worten einen Überblick über die Vielzahl der künstlerischen Ansätze, die im Heimatmuseum in einem Querschnitt zu sehen sind. Dieser reicht von Linolschnitten über Collagen, Portraitzeichnungen, Stillleben, Masken, Skulpturen, so genannter Eat-Art bis zu Haus-Modellen. Aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Jahrgangsstufen entstanden, geben sie ein buntes und abwechslungsreiches Bild von der vielfältigen Arbeit in der VZG ab, die durchgängig in allen Jahrgangsstufen stattfindet und, so Birgit Schmalhost, einen wesentlichen Beitrag zur ganzheitlichen Entwicklung leistet. „Dabei gehört von der reflektierten Betrachtung von Kunst bis zur eigenen Produktion alles dazu. So besuchen wir Museen, analysieren Stile und Arbeitsweisen, schulen die Wahrnehmung und ermuntern zu eigenen künstlerischen Anstrengungen. Einige Ergebnisse präsentieren sich hier – und einige ihre Schöpfer ebenfalls!“ – und sie gab den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, sich kurz vorzustellen. Schulleiterin Sabine Hengstenberg und Bürgermeister Marco Diethelm hatten es sich nicht nehmen lassen, bei der Vernissage dabei zu sein und beide zeigten sich erfreut über die Vielfalt der Arbeiten und das rege Interesse daran. Gäste, die Fragen zu den Arbeiten hatten, bekamen sie direkt von den jungen Künstlerinnen und Künstlern beantwortet und auch zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums, jeweils sonntags von 15.00 bis 17.00 Uhr, werden Schülerinnen und Schüler anwesend sein. Die Ausstellung läuft noch bis zum 13. Januar. 

 

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